Aktuell

Auf zum Klangfeuer-Konzert am 7. April 2019!

Seit vielen Jahren möchte die Feuerwehrkapelle Cloppenburg mit ihrem alljährlichen „Klangfeuer“-Konzert im Frühling ihre Zuhörer von nah und fern mit ihrem Orchestersound in der Cloppenburger Stadthalle erfreuen.

Diesmal stehen ganz die 20er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Mittelpunkt – und damit vor allem Swing-Rhythmen, wie sie in typischen Big-Bands üblich sind, allerdings in einer erweiterten Besetzung auch für solche Instrumente, die man eher einer klassischen Musikkapelle zuordnet. Zum Klingen kommen Arrangements aus der Feder berühmter amerikanischer Komponisten und Musiker wie George Gershwin oder Glenn Miller, aber auch deutscher Superstars der damaligen Zeit wie den „Comedian Harmonists“.

Abgerundet wird das Konzert mit einem Medley bekannter aktueller Stücke aus dem Repertoire des Palast Orchesters unter Leitung seines berühmten Sängers Max Raabe, der sich seit vielen Jahren in seinen Konzerten dem typischen Musikstil der damaligen Zeit verschrieben hat. Als „Special Guest“ des Konzerts wird das bekannte „Vokalquartett kl. Siemer“ diesen Darbietungen einen weiteren Akzent hinzufügen.

Nicht nur akustisch, sondern auch optisch sollen die Zuhörer auf diese Zeitreise in die goldenen 20er mitgenommen werden. Mit viel Liebe zum Deko-Detail werden die Musikerinnen und Musiker der Feuerwehrkapelle dafür sorgen, dass die ganze Stadthalle sich zurückversetzt fühlt in eine Ära, in der der Swing regierte, ein kleiner grüner Kaktus zum Star wurde und sich auf „Veronika“ „der Lenz ist da“ reimte… Lassen Sie sich überraschen!

 

Meike Bucholtz zur Musikerin des Jahres ernannt

Gut besucht zeigt sich auch in diesem Jahr die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Feuerwehrkapelle. Werner Brinkmann als erster Vorsitzender konnte am Samstag, dem 16. Februar 2019 bei vorfrühlingshaftem Wetter mit strahlendem Sonnenschein mehr als 40 aktive Orchestermitglieder und Förderer sowie den Cloppenburger Stadtbrandmeister Horst Lade und seinen Stellvertreter Ulrich Lade als Gäste begrüßen.
In seinen einleitenden Ausführungen gedachte Brinkmann zunächst der verstorbenen Vereinsmitglieder und gab nach den Formalia einen kurzen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, verbundenen mit einem großen Dankeschön an alle, die sich als Musiker, Ausbilder, Registerführer oder in den anderen Ämtern für den Verein engagiert haben. „Wir feiern in diesem Jahr außerdem ein kleines Jubiläum – wir sind 135 Jahre alt geworden – das ist schon etwas!“ Als besonderes Highlight verwies er zudem auf das überaus gelungene Probenwochenende im Januar 2019 in Vechta.
In den folgenden Berichten bestätigte sich in vielfältiger Weise, dass sich die Feuerwehrkapelle auf einer soliden Basis bewegt, obwohl sie in den letzten Jahren aus vielfältigen Gründen einen Mitgliederschwund, z.B. durch Wegzüge von Musikern, verkraften musste. Derzeit hat die Kapelle 118 Mitglieder, davon sind 66 aktive Musiker, 48 helfen als Förderer und 4 sind Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter beträgt 34 Jahre.
Insgesamt hat die Feuerwehrkapelle 81 Termine durch das Kalenderjahr hindurch absolviert, 16mal hat sich der Vorstand getroffen. Erfreulich ist der Zuwachs beim Nachwuchs: Die Klasse-Blässer zählen derzeit 19 junge Musikerinnen und Musiker, die unter der Leitung von Felix Deeken alle 14 Tage am Freitagabend proben und sich ggf. auf die mögliche Aufnahme in das Stammortchester vorbereiten. Vier von ihnen (Luis Bödiker, Jarnithan Ravichandras, Max Teschner und Hannes Koopmann) haben dies 2018 bereits geschafft und nehmen seitdem auch an den Proben der Großen teil.
Auch in finanzieller Hinsicht zeigt sich das Orchester zur Zeit gut aufgestellt. Das konnten die amtierenden Kassenwarte Eike Wichmann und Sarah Gehlenborg bestätigen, ebenso wie die beiden Kassenprüfer Daniel Brinkmann und Claas Eberlei, die den beiden eine ausgezeichnete Kassenführung bestätigten. Gerne folgten die Mitglieder einstimmig ihrem Antrag auf Entlastung.
Nach den weiteren Berichten der Notenwartin Kathrin Sprengel und des Instrumentenwartes Kurt Oltmanns nahm Torsten Ellmann als Dirigent das Wort. Er dankte zunächst für die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und die fröhlich-gelöste Atmosphäre bei den Probeabenden: „Ich komme jeden Dienstag gerne hierher – es macht Spaß mit euch!“ Gleichzeitig mahnte er jedoch eine bessere Anwesenheitsdisziplin an und erbat gerade im Blick auf das Jahreskonzert im April vermehrte Registerproben. Außerdem schlug er ein verbessertes Verfahren im Blick auf notwendige Abmeldungen vor, um den Probenverlauf ggf. entsprechend anpassen zu können.
Zwar lagen in diesem Jahr eigentlich keine Neuwahlen im Vorstand an, jedoch wurde eine Nachbesetzung im Amt des Jugendwartes erforderlich, das sich bisher Jan Bremer und Felix Deeken geteilt hatten. Felix Deeken muss aus beruflichen Gründen ausscheiden. Gewählt wurde für ihn Dominik Gerst, der das Amt unter großem Beifall der Anwesenden annahm. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Daniel Brinkmann rückt Anika Barnekow nach.
Danach folgte ein Ausblick auf die weiteren Termine für 2019. Im Fokus stand zunächst das Jahreskonzert am 7. April in der Stadthalle. Diesmal soll es „etwas anders sein als sonst“. Nicht nur klanglich, sondern auch optisch soll das Motto „die 20er- bis 40er Jahre“ die hoffentlich zahlreich anwesenden Zuschauer erfreuen. Angeregt durch per Beamer gezeigte Fotos diskutierten die Anwesenden lebhaft über angemessene Umsetzungsmöglichkeiten…man darf gespannt sein!
Die meisten weiteren Termine folgen dem üblichen Turnus, hinzu kommen vereinzelte Anfragen, z.B. von auswärtigen Vereinen. Man war sich nach der Durchsicht einig darüber, dass man mit solchen Anfragen sparsam umgehen und diese genau prüfen wolle, um die Belastung für die Musikerinnen und Musiker erträglich zu halten, denn gerade in den Sommermonaten ist schon so  eine ganze Anzahl an Auftritten geplant.

Geehrt: Alina Timme (links) und Maike Hadeler(rechts)

Wie in jedem Jahr wurden auch diesmal mehrere aktive und z.Zt. inaktive Musiker für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Maike Hadeler und Aline Timme konnten ihre Urkunden für ihre jeweils 10jährige Mitgliedschaft persönlich entgegennehmen.
Keine Mehrheit fand hingegen der Antrag, den Vorstand um das Amt eines Presse- und Medienwartes zu erweitern. Frank Willenberg als zweiter Vorsitzender wies darauf hin, dass er neben seinen anderen Tätigkeiten (z.B. die Erstellung von Plakaten und Flyer für die Konzerte sowie ggf. die Eintrittskarten und das Programmheft) bereits seit längerer Zeit als Schnittstelle zur Presse fungiere und diese mit Informationen versorge, entweder durch direkte Zusendung oder durch Hinweise auf eigene Veröffentlichungen auf der vereinseigenen Homepage, von der sich die Journalisten gerne bedienen könnten. Das habe in der jüngeren Vergangenheit auch gut funktioniert. Er bestätigte aber, dass es zukünftig erforderlich sei, auch die sozialen Medien wie Facebook und Instagram quasi automatisch zu bedienen und schlug deswegen vor, aus dem Kreis der Anwesenden jemanden zu benennen, der diese Schnittstelle bedienen könne. Ein weiteres Vorstandsamt sei dazu nicht zu besetzen. Diesem Vorschlag konnte sich die Versammlung schlussendlich anschließen. Die Musikerinnen Franziska Wagner und Frederike Steingrefer werden diese Tätigkeit zukünftig übernehmen.
Ein weiterer Antrag, nämlich die Satzung bzw. Formulare zukünftig an das Geschlecht „divers“ anzupassen, wurde zunächst vertagt.

Zur Musikerin des Jahres ernannt: Meike Bucholtz

Als besonderer Höhepunkt der Versammlung erwies sich schließlich die Wahl zum/zur Musiker(in) des Jahres. Unter großem Beifall erwies der erste Vorsitzende der Saxophonistin Meike Bucholtz diese Ehre. Gerade sie sei ein Vorbild für Engagement und Vereinstreue, sie sei immer da, obwohl für sie, gehandicapt durch eine starke Gehbehinderung, die Alltagsbewältigung immer wieder eine besondere Herausforderung darstelle. Dafür gelte es besonderen Respekt zu zollen.
Mit einem Schnitzelessen nach dem Ende der gut zweieinhalbstündigen Versammlung stärkten sich die Verbliebenen schließlich, direkt zur angebrochenen Abendbrotzeit, aber symbolisch wohl auch für die kommende Saison, der man erwartungsvoll und mit Hoffnung auf großen Zuspruch von vielen, vielen Zuhörern entgegensieht…

Genießen und feiern statt musizieren

Links: das neue Königspaar                                                                              Rechts: die Entthronten – insignienfrei…

Der Januar ist für die Feuerwehrkapelle schon seit vielen Jahren ein ganz besonderer Monat: nicht nur ein Konzert zum Jahresauftakt und ein intensives Probewochenende stehen seit jeher auf dem Programm, sondern auch ein Highlight der besonderen Art: das traditionelle Kohlessen in den vereinseigenen Räumen.

Eingeladen waren nicht nur die aktiven Mitglieder, sondern auch die Freunde und Förderer sowie – wenn vorhanden – deren (Ehe-)partner sowie weitere Freunde und Bekannte.

Über 50 Gäste ließen es sich an diesem Abend auf Einladung des Kohlkönigpaares Doris und Frank (Scheidemann-)Willenberg schmecken. Dass die zuvor geplante Boßeltour dem ungünstigen Wetter kurzfristig zum Opfer gefallen war (schade, am Tag zuvor wären es ideale Verhältnisse gewesen), tat der guten Laune keinen Abbruch.

Nach dem Essen zeigten sich schnell die Folgen einer einjährigen Wahlmonarchie: das Kohlkönigspaar musste seinen Thron räumen und gab die Insignien seiner Macht an das neue Paar weiter. Die Königsehre wurde diesmal an Kathrin Hinrichsen und ihren Freund Frank Tellmann weitergereicht, die nun für ein Jahr das Zepter führen werden.

Mit einem Ehrentanz für das neue Paar wurde nun der zweite Teil des Abend eingeläutet. DJ Daniel Böckmann, seit vielen Jahren bewährter Stimmungsmacher für die Kapelle, lud auf die Tanzfläche… und schon schwangen die Tanzbeine bis tief in die Nacht hinein. Man munkelt, dass die letzten Gäste erst zu einem Zeitpunkt den Weg nach Hause fanden, an dem es im Sommer schon lange hell gewesen wäre…

Ein herzlicher Dank geht an alle, die den Proberaum zuvor hergerichtet hatten und trotz der kurzen Nacht am folgenden Morgen darangingen, die kurvenreichen Spuren der ausgelassenen Nacht wieder zu begradigen und den Raum wieder dafür herzurichten, wofür er in allererster Linie gedacht ist: zum Üben, Üben, Üben… auf dass die nächsten Auftritte der Kapelle mit ihren typischen Klängen die Zuhörer in Cloppenburg und umzu  wieder erfreuen können.

Probenwochenende auf dem BDKJ-Jugendhof in Vechta

Mit ihrem alljährlichen Probenwochenende hat sich die Feuerwehrkapelle im Januar 2019 auf die kommende Saison, vor allem auf das Klangfeuer-Konzert am Sonntag, d. 7 April 2019 in der Cloppenburger Stadthalle vorbereitet.

Als Quartier für die Proben stand diesmal der BDKJ-Jugendhof in Vechta zur Verfügung. Die ausgezeichneten räumlichen Möglichkeiten erlaubten intensives und erfolgreiches Musizieren, sowohl für die Gesamtproben als auch Einzel- und Registerproben. Unter der Gesamtleitung von Torsten Ellmann wurde eine ganze Reihe von Stücken einstudiert, die dem geplanten Motto des Konzertes folgen werden: Musik aus den 20er bis 40er Jahren soll erklingen, namhafte Kompositionen aus der Feder von George Gershwin, den Comedian Harmonists, Fred Strittmatter, Anton Karas Glenn Miller und anderen. Hinzu gesellen sich Potpourris aus der Bearbeitung von Max Raabe.

In den Registerproben standen dem Orchester weitere erfahrene Musiker zur Seite, unter anderem der ehemalige Dirigent der Feuerwehrkapelle, Helmut Sprenger, der sich ganz besonders darüber freute, dass die Kapelle ihn dazu eingeladen hatte, obwohl er die musikalische Gesamtleitung im Mai 2018 recht kurzfristig und überraschend aus Termingründen hatte aufgeben müssen.

Musikmachen bedeutet für eine Kapelle, die sich der Blasmusik verschreiben hat,  aber immer auch Bewegung mit den Füßen, nämlich im Takt – und in Reih und Glied. Darum wurde während des Wochenendes auch eine abendliche Marschprobe eingeschoben. Um den der Jahreszeit typischen eher widrigen Umständen üben – dafür zu entgehen, gelang es kurzfristig, eine Sporthalle der Stadt Vechta anzumieten und hier das Laufen im Gleichschritt einzustudieren, Kurven und plötzlichen Abriss des Musizierens eingeschlossen. Torsten Ellmann hatte die Mitglieder des Orchesters zuvor in einer Theorieeinheit gebrieft – nun galt es, dies auch praktisch auch umzusetzen. Die Übenden staunten nicht schlecht, welche raffinierten Möglichkeiten es für eine Kapelle es gibt, um sogar geordnet und flüssig quasi auf der Stelle umzudrehen und in die Gegenrichtung zu marschieren. Selbst Sackgassen dürften da zukünftig kein Problem mehr darstellen…

Neben den langen und deswegen teilweise für einige auch recht anstrengenden Probezeiten war aber auch noch einiges an Gelegenheit für Spiel und Freizeit. Einer der jüngsten Teilnehmer , der erst 16jährige Max Teschner, hatte sich dazu etwas ganz Besonderes einfallen lassen:  einen Showabend mit dem Titel „Activity extrem“ , sogar mit „scharfen Girls“, geleitet von ihm selbst als überaus talentiertem Nachwuchs-Entertainer mit viel Improvisationstalent. Unglaublich, unter welch verschärften Bedingungen die Kandidaten bei Musik und wechselndem Bühnenlicht dazu animiert werden konnten, ihrer eigenen Quizgruppe Begriffe zu erklären oder zu zeichnen… es gab viel Grund zu fröhlichem Gelächter, und preisgekrönte Sieger gab es am Ende natürlich auch.

Nach einer abschließenden Gesamtprobe am Sonntagmorgen, in der das musikalisch Erlernte noch einmal probeweise aufgeführt wurde, „binär“ oder „tenär“, fuhren die Orchestermitglieder wieder nach Hause. Klar ist: Das nächstjährige Probenwochenende führt uns wieder zum Jugendhof!

Rathauskonzert zum Jahresbeginn

Torsten Ellmann übernimmt Dirigentenstab

Die Cloppenburger Feuerwehrkapelle hat nach kurzfristiger Vakanz wieder einen Dirigenten. Nach  dem beruflich bedingten Ausscheiden von Helmut Sprenger im Mai gelang es, ab August 2018 den Cloppenburger Torsten Ellmann als neuen musikalischen Leiter zu gewinnen.
Ellmann ist vielen aktiven Mitgliedern des Orchesters kein Unbekannter.  Bereits in den Jahren 2004 bis 2007 hat er den Dirigentenstab geführt. Vielen damaligen aktiv Mitwirkenden und Zuhörern dürfte in diesem Zusammenhang zum Beispiel noch das „Winds and Voices“-Konzert in der Sporthalle an der Leharstraße in Erinnerung sein, an dessen Vorbereitung und Ausrichtung Torsten Ellmann seinerzeit wesentlichen Anteil hatte und hier die gesamtmusikalische Leitung übernahm. Überdies ist Ellmann seit 1982 Mitglied der Kapelle und wirkte über viele Jahre hinweg als Schlagzeuger aktiv mit.
Auch sein beruflicher Werdegang war und ist stark von musikalischem Engagement geprägt. So setzte sich Ellmann, der neben dem Fach Politik-Wirtschaft das Fach Musik studierte, für die Einführung und den Aufbau von Bläserklassen an Gymnasien ein. Inzwischen ist Torsten Ellmann als Studiendirektor zugleich stellvertretender Schulleiter am Copernicus-Gymnasium in Löningen, wo er viele Jahre die Bigband und die Bläserklassen der Schule leitete.
Darüber hinaus engagierte sich Ellmann früh auch in übergeordneten Verbänden. So leitete er das Kreisorchester des Kreismusikverbandes, war Landesmusikdirektor für Blasmusik im Niedersächsischen Musikverband und ist momentan stellvertretender Bundesmusikdirektor für Blasmusik der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Dort ist er ebenso Mitglied der Literaturkommission, Wertungsrichter für Blasmusik und zur Zeit maßgeblich in die Organisation des Deutschen Musikfestes in Osnabrück 2019 involviert.
Für die musikalische Zukunft der Feuerwehrkapelle hat sich der neue musikalische Leiter viel vorgenommen. Neben einem angestrebten Imagewandel soll vor allem die Weiterentwicklung im Bereich der Klangbalance und Intonation im Vordergrund stehen. Auch sollen neue zeitgemäße Auftrittsformate gefunden werden.
Über die Neubesetzung dürfte sich auch sein Vater freuen, der als Ehrenvorsitzender weiterhin aktiv in der Kapelle musiziert. Die Feuerwehrkapelle ist sehr froh darüber, Torsten Ellmann als überaus qualifizierten Musiker und Dirigenten wiedergewonnen zu haben und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

Abschied von Helmut Sprenger: Grillen statt musizieren

Statt der üblichen wöchentlichen Probe am Dienstag Abend gönnten sich die Musikerinnen und Musiker am 22. April 2018 eine gemeinschaftliche Auszeit, um sich von ihrem bisherigen Dirigenten zu verabschieden. Bei Grillfleisch und – wurst sowie passenden Getränken (Danke besonders an Katrin S. und Mischa B.) überreichte der 1. Vorsitzende Werner Brinkmann (rechts) dem scheidenden musikalischen Leiter ein „Dankeschön“ in Form eines Fotobuches, das vom Vorstandsmitglied Sarah Gehlenborg liebevoll gestaltet worden war. Mit vielen Fotos von allen Registen, diversen Konzerten und  verbalen Bonmots von den Probenabenden soll es Helmut Sprenger an seine zweijährige Tätigkeit für die Kapelle erinnern und seine hervorragende Leistung für das Orchester würdigen. als kleine Zugabe gab es darüber hinaus noch ein ganz spezielles T-shirt….
Helmut Sprenger bedankte sich noch einmal bei allen und betonte, wie schwer ihm der Entschluss gefallen sei, das Dirigat aufzugeben. Er habe sich bei der Kapelle sehr wohl gefühlt und er sei sehr stolz darauf, dass es ihm gelungen sei, dem Orchester mit einem Sieg bei den letzten Wertungsspielen sein persönliches Abschiedsgeschenk zu übergeben. Unvergesslich sei ihm die oft humorvolle Atmosphäre während der Proben geblieben. Aber die vielen weiteren beruflichen Belastungen hätten ihm leider keine andere Wahl gelassen. Deswegen sei er besonders froh über das große Verständnis, das ihm nach seinem Entschluss von allen entgegengebracht worden sei.

Von allen Anwesenden als etwas wehmütig, zugleich aber auch als sehr würdig und schön empfunden schloss dieser „alternative“ Übungsabend – wie sollte es sein – etwas anders und später als sonst…

Feuerwehrkapelle erringt Ersten Platz bei Wertungssspiel

Auf dem diesjährigen Kreismusikfest in Essen/Oldbg. am Himmelfahrtstag (11. Mai 2018) konnte die Feuerwehrkapelle im Wertungsspiel der Blasorchester mit dem Stück „Around the World in 80 days“ den ersten Platz in der Kategorie IV errringen. Damit machten sich das Orchester und ihr scheidender Dirigent Helmut gegenseitig ein schönes Abschiedsgegschenk…
Auf dem Bild (aufgenommen am 22. Mai 2018 vor der Klangfabrik) posieren die Mitglieder der Feuerwehrkapelle zu Ehren des Pokals (siehe Pfeil) für die Kamera….

Es war einmal im sonnigen April: „Klangfeuer“ in der Stadthalle

Mit einer großen musikalischen Reise um die ganze Welt – und zwischendurch noch weiter weg – präsentierte sich die Feuerwehrkapelle am Sonntag, d. 22 April mit ihrem alljährlichen „Klangfeuer“-Konzert ihren Zuhörern in der Cloppenburger Stadthalle. Trotz (oder gerade wegen?) des schönen Sommerwetters fand ein ein großartig mitgehendes Publikum den Weg hierher, um sich von den Klängen des Orchesters verwöhnen zu lassen. Unter Leitung des scheidenden Dirigenten Helmut Sprenger und den Moderationen von Werner Brinkmann und Frank Willenberg wartete das Orchester mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Mit des „Großen Kurfürsten Reitermarsch“ begann die Reise in Preußen, um sich hernach flaggengeschmückt „in 80 days around the world“ zu begeben, untermalt von Indianerlauten, Elefantentrompeten, Pistolenknall und mehr. Eine Visite in die Habsburger Monarchenzeit verneigte sich vor der legendären österreichischen Kaiserin Elisabeth („Sissi“), bevor es nach der Pause mit „The seventh day of July“ nach Japan und anschließend sogar in das unendlichen Weiten des Universums hinausging – bis hin zur 11.000 Lichtjahre entfernten „Cassiopeia“.
Dann aber der Rücksprung in heimische Gefilde. Die Kapelle nahm ihre Zuhörer mit auf eine „80erKult-Tour“ …und plötzlich erklang nicht nur aus den Instrumenten, sondern aus vielen Kehlen im Saal Melodiefolgen aus Hubert Kah`s Ohrwurm „Sternenhimmel“… „La, la la la, laaaah…..!“
Mit einer Verbeugung vor einem der Superstars der deutschsprachigen Musikszene (Nein, diesmal nicht Helene Fischer, sondern Herbert Grönemeyer!) verabschiedete sich die Feuerkapelle mit Flugzeugen im Bauch, einem Mambo im Blut und Männer(n) im Blick nach den Zugaben von ihren Gästen – und hofft, dass diese mehr als zufrieden ihren Heimweg angetreten haben, auf dass sie gerne und immer wieder „ihre“ Cloppenburger Feuerwehrkapelle hören und sehen möchten.
Wir sagen: „Na klar – wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Und die Auftrittssaison 2018 hat ja gerade erst begonnen. Auf Wiedersehen also…. in Ambühren, Nutteln, bei den kirchlichen Prozessionen, beim Schützenfest im Stadtpark, in der Stadtmitte beim Cityfest und in der Adventszeit, und, und, und…
Ein besonderer Dank geht außerdem wieder an Eckhard Albrecht, dem wir wie seit vielen Jahren die Fotos unserer Auftritte verdanken!

Ehrungen für verdiente aktive Mitglieder der Feuerwehrkapelle

V.l.: Monika Helmes, Nico v.d. Wetering, Sabine Engelmann-Lemke, Ralf Bohmann

Anlässlich des jüngsten „Klangfeuer“-Konzertes in der Stadthalle am 22. April 2018 wurden mehrere aktive Musikerinnen und Musiker der Feuerwehrkapelle für ihre langjährige Mitgliedschaft und die damit verbundene  Verdienste geehrt.
Ralf Bohmann erhielt für seine 25jährige Dirigententätigkeit in der Feuerwehrkapelle eine Urkunde. Von 1990 bis 1992 war er Dirigent des Jugendorchesters der FKC, 1995-2007 fungierte er als stellvertretender Dirigent, 2007-2016 übernahm er die musikalische Leitung ganz und seit 2017 ist er Dirigent der „Klasse-Bläser“.
Nico van der Wetering hat seinen musikalischen Weg in seiner Heimat Holland begonnen, die ihn mit seinem Musikzug zu einem internationalen Musiktreffen nach Cloppenburg führte – wo er schließlich blieb, weil er hier seine spätere Frau kennenlernte. Seit 30 Jahren musiziert er aktiv in der Feuerwehrkapelle und ist zugleich in der musikalischen Ausbildung tätig.
Sabine Engelmann-Lemke hat vor vielen Jahren vom Musikzug Ganderkesee zu uns gefunden. Diesen leitet sie heute als Dirigentin und ist gerade als Kreisstabführerin in Oldenburg-Land gewählt worden! In der Feuerwehrkapelle spielt sie Klarinette und ist ebenfalls gleichzeitig als Ausbilderin tätig. Sie erhielt eine Ehrung für die 30jährige Mitgliedschaft.
Bei einem Neuanfang Ende der 60er Jahre wurden auch die ersten Mädchen in die Feuerwehrkapelle Cloppenburg integriert. Eine davon war Monika Helmes, die ihrem Vater Severin Platt zur Kapelle folgte. Dieses Jahr sind es nun beeindruckende 50 Jahre, auf die sie als Sopransaxophonistin zurückblicken kann.
Wir gratulieren den Geehrten ganz herzlich und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre!

Gelungene Auftrittspremiere der „KlasseBläser“ beim „Klangfeuer“-Konzert

Für seinen ersten gemeinsamen Auftritt als „KlasseBläser“ konnten sich unser musikalischer Nachwuchs auf dem „Klangfeuer“-Jahreskonzert in der Cloppenburger Stadthalle feiern lassen. Sie präsentierten sich mit ihren Dirigenten Felix Deeken und Ralf Bohmann dem Publikum – darunter natürlich auch ihre Familien – zur Konzerteröffnung mit den Stücken „Pirates Cave“ und „Woodpeckers Parade“ und einem „Sun Calypso“ als Zugabe. Der große Applaus am Ende ließ die anfängliche Aufregung schnell in Vergessenheit geraten – und  weckt große Neugier und Hoffnung auf die weitere musikalische Entwicklung hin zu den „Alten Hasen“ des Stammorchesters…

Feuerwehrkapelle gibt Konzert zum „Cloppenburger Frühling“

Am ersten Sonntag im März 2018 (4.3.2018) erfüllte nicht nur der frühlingshafte Duft von Blumen und anderen Gartengewächsen die Cloppenburger Münsterlandhalle. Mit einem knapp zweistündigen Konzert sorgte die Feuerwehrkapelle wie schon in der Vergangenheit dafür, dass für die vielen Besucher auch eine Fülle von Musik in der Luft lag. Bereits am Freitag hatte eine kleine Gruppe der Kapelle bereits die Eröffnung der alle zwei Jahre stattfindenen Blumen- und Gartenschau mit zusätzlicher Verbrauchermesse musikalisch mitgestaltet. Nun kann auch draußen der Frühling kommen!

Marit Bohmann zur Musikerin des Jahres gekürt

Auf der turnusmäßig alljährlichen Mitgliederversammlung der Feuerwehrkapelle Cloppenburg am 25. Februar 2018 wurde Marit Bohmann unter großem Beifall der Anwesenden zur Musikerin des Jahres gewählt. Marit – sie spielt trotz ihre Jugend schon sehr versiert Klarinette – ist zur Zeit das jüngste Orchestermitglied der Feuerwehrkapelle und beherrscht ihr Instrument bereits so gut, dass sie nicht nur längst einen Stammplatz bei den „Großen“ hat, sondern auch jüngst auf dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Preis erringen konnte. Mit Marit freuen sich ihr Bruder Felix und ihre stolzen Eltern Wenke und Ralf Bohmann (alle drei sind ebenfalls aktive Musiker in der Feuerwehrkapelle) über diese verdiente Ehrung.

Feuerwehrkapelle blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Mit insgesamt 32 Auftritten, so der Bericht der Schriftführerin Annika Vorwerk auf der jüngsten Mitgliederversammlung am 25. Februar in den Räumen der „Klangfabrik“ in der Lehrastraße, hat die Feuerwehrkapelle im vergangenen Jahr wieder ein hohes Maß an musikalischem Engagement bewiesen.  Ob auf Schützenfesten, kirchlichen Prozessionen, Umzügen aller Art oder kleinen und großen Konzerten – immer wieder waren die Musikerinnen und Musiker hier in Cloppenburg und umzu präsent. Als besonderer Höhepunkt gilt immer wieder das „Klangfeuer“-Konzert in der Stadthalle Cloppenburg, auf das das Orchester inzwischen seine Proben ausrichtet. Am Sonntag, dem 22. April 2018 um 17.00 Uhr ist es wieder soweit.
Insgesamt hat die Feuerwehrkapelle zur Zeit 134 Mitglieder, von denen 80 zu den aktiven Musikern gezählt werden können. Darüber hinaus üben etwa 16 Jugendliche der im letzten Jahr gegründeten „Klasse-Bläser“ alle zwei Wochen am Freitag Abend unter der Leitung von Ralf Bohmann und sehen so ihrem ersten Auftritt am 22. April entgegen.

 Wechsel im Vorstand der Feuerwehrkapelle

Ehrung für langjährige Dienste: Günter Brinkmann (rechts im Bild)

In der nächsten zweijährigen Amtszeit des Vorstandes, den die Mitgliederversammlung gewählt hat, hat es einige Veränderungen gegeben. Auf eigenen Wunsch scheidet der bisherige langjährige Zeug- und Instrumentenwart Günter Brinkmann aus seinem Amt aus. Im Namen aller dankte Werner Brinkmann als Erster Vorsitzender ihm für seine treuen Dienste, die er auch lange nach seinem Ausscheiden als aktiver Musiker wahrgenommen hat und weit über seine definierte Tätigkeit hinausgingen, und überreichte ihm ein Abschiedsgeschenk in Form einer Armbanduhr.  Zudem wurde Günter Brinkmann zum Ehrenmitglied der Feuerwehrkapelle gewählt. Zum Nachfolger bestimmte die Versammlung einmütig Kurt Oltmanns.

Ein großes Dankeschön auch an Christina Hartmann (links)

Ebenfalls auf eigenen Wunsch gibt die bisherige Kassenwartin Christina Hartmann ihr Amt auf. In den zwei Jahren ihrer Tätigkeit hat sie größtes Engagement und Sorgfalt in der Kassenführung bewiesen, was ihr nach ihrem Bericht vor allem durch die Kassenprüfer besonders bescheinigt wurde. Stolz konnte Christina Hartmann nämlich in ihrem Bericht auf die zur Zeit hervorragende Kassenlage des Orchesters verweisen. Nicht ohne Bedauern wurde Christina mit großem Applaus für ihre engagierte Tätigkeit gedankt. Ihre Nachfolge wurde durch eine „Tandemwahl“ geregelt: Künftig werden Sarah Gehlenborg und Eike Wichmann die Verantwortung für die finanziellen Angelegenheiten des Orchesters übernehmen.

Die übrigen Vorstandmitglieder hatten sich bereits im Vorfeld zur erneuten Kandidatur bereiterklärt und wurden in ihren Ämtern bestätigt. So  wird auch zukünftig Werner Brinkmann wie schon seit vielen Jahren den Verein als Erster Vorsitzender leiten. Ihm zur Seite stehen wie bisher Frank Willenberg als Zweiter Vorsitzender, Katrin Sprengel und Mischa Busse als Notenwarte (letzter kümmert sich auch um die Getränkeversorgung), sowie Annika Vorwerk als Schriftführerin. Hinzu kommen die beiden Jugendwarte Jan Bremer und Felix Deeken, die erst seit einem Jahr ihr Amt ausüben und deshalb nicht neu gewählt werden mussten. Zuletzt wurde Claas Eberlei zum neuen Kassenprüfer bestimmt.

Mitgliederversammlung ehrt langjährige Mitglieder und blickt nach vorne

Für 10jährige Mitgliedschaft geehrt: v.l.n.r. (mit Urkunden): Heidi Scharpekant, Karin Laing, Dominik Gerst

Neben den obligatorischen Berichten und Wahlen konnten die 38 Mitglieder der alljährlichen Versammlung auch mehreren Musikern aus ihren Reihen für ihre langjährige aktive musikalische Tätigkeit danken. So wurden Karin Laing, Heidi und Lisa Scharpekant sowie Dominik Gerst für ihre 10jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde aus der Hand des Ersten Vorsitzenden geehrt.
Nicht ohne Sorge, aber doch mit Zuversicht sieht die Kapelle ihre jüngste Mitgliederstatistik. Aus ganz verschiedenen Gründen, z.B. beruflich bedingt, durch einen Umzug oder aus anderen zeitlichen oder privaten Umständen haben in den vergangenen zwei Jahren eine Reihe von Musikern ihre aktive Mitgliedschaft beenden müssen. Das Orchester ist deutlich kleiner geworden. Deshalb gilt es wie schon seit einiger Zeit begonnen besonderen Augenmerk darauf zu richten, verstärkte Mitgliederwerbung zu betreiben, vor allem im Blick auf Nachwuchsmusiker. Hierzu sind in jüngster Vergangenheit z.B. erste Werbeaktionen in den Grundschulen und den jüngeren Jahrgängen an den weiterführenden Schulen gestartet worden. Dies wird kontinuierlich fortgesetzt werden.

Die im Vergleich zu früher deutlich geringere Besetzung der einzelnen Register erfordert, so der Zweite Vorsitzende Frank Willenberg in seiner abschließenden Zusammenfassung der Vorstandsberichte, zukünftig eine gute Balance zwischen der Anzahl der geplanten Auftritte und den privaten Bedürfnissen der Musikerinnen und Musiker, die ihre Freizeit ja oft dafür geben, dass andere in der gesellschaftlich üblichen Freizeit, d.h. am Abend oder am Wochenende, ihre Musik hören können. Außerdem muss sich die Kapelle schon bald um einen neuen musikalischen Leiter bemühen, da der derzeitige Dirigent Helmut Sprenger sein Amt aus beruflichen Gründen in einigen Monaten aufgeben muss.

Großer Beifall nach gelungenem Rathauskonzert

Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedeten die Besucher des gut gefüllten großen Saals im Cloppenburger Rathaus die Musiker der Feuerwehrkapelle am Ende ihres traditionellen Konzertes zum Jahresbeginn (14. Januar 2018).

Zum inzwischen 20. Mal konnten die Musiker und Musikerinnen unter der Leitung ihres Dirigenten Helmut Sprenger ihren Zuhörern mit Stücken, die die volle Palette zwischen Klassik und Pop boten, ein abwechslungsreiches Programm bieten. Besonders hervorzuheben waren dabei zwei Titel, die ein führendes Soloinstrument erforderten. Hier konnten Felix Deeken (Posaune) mit „Springtime“ und Daniel Brinkmann (Tenorhorn) mit „Memory“ zeigen was sie draufhatten.

Aber auch mit dem portugiesischen Marsch „Vitinho“, Auszügen aus dem „Kaiserwalzer“ und – wuchtig vorgetragen- aus der szenischen Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff wusste die Kapelle  ihre Gäste ebenso zu überzeugen wie mit „Cassiopeia“.

Erst nach mehreren Zugaben entließen die Zuhörer die Feuerwehrkapelle aus ihrem rund einstündigen Programm.